Landschulheim 2017

Am Mittwoch, den 04.10.2017 ging es los. Wir, die Klasse 4, machten uns um 8 Uhr mit unserer Klassenlehrerin Frau Kahlig auf den Weg ins Landschulheim: In den Wildtierpark nach Bad Mergentheim. Der Drache Konstantin, unser Klassenmaskottchen, war auch dabei. 

 

Die Fahrt mit dem Bus dauerte ca. 1 Stunde und 30 Minuten. Als wir dort ankamen, brachten wir zuerst unser Gepäck aus dem Bus in eine Hütte und erkundeten danach die Koboldburg, ein großer Spielplatz, auf dem man auch in Türmchen übernachten kann.

 

Kurz darauf kam noch Peter dazu, Frau Kahligs Mann. Zugleich gingen wir mit einem Tierpfleger zum Rundweg. Als erstes sahen wir Eulen. Sie waren sehr schön und in den Bäumen versteckt. Danach ging es zum Rotwildgehege. Dort durften wir ein echtes Geweih hochheben und schätzen, wie viel es wiegt. Dann kamen wir zu den Bären, die echt gefährlich aussahen. Wir haben auf dem Rundweg noch viele andere Tiere gesehen, z.B. Fischotter, Luchse, Wildkatzen, Waschbären und Frettchen. Der Tierpfleger hat erzählt, dass Fischotter bis zu 7 Minuten unter Wasser bleiben können. Bei den Wölfen angekommen durften wir bei der Fütterung zusehen. Danach durften wir uns auf dem Spielplatz und dem Streichelzoo aufhalten. Dort gab es sogar Babyziegen und manche Kinder haben sich eine Show mit Haustieren angesehen. Nach dem Mittagessen wanderten wir nochmal zum Wolfsgehege, denn dort durften wir dem Tierpfleger Fragen stellen und ein echtes Wolfsfell anfassen. Anschließend durften wir noch ein bisschen auf dem Spielplatz spielen und sind am späten Nachmittag wieder zurück zu der Koboldburg gelaufen. Als wir dort ankamen, machten wir ein Gruppenfoto und eine Schatzsuche. Kurz darauf durften wir auch schon unsere Türmchen beziehen. Nach dem Abendessen rannten wir im Dunkeln mit Taschenlampen in der Koboldburg herum, spielten zusammen und aßen Süßigkeiten bis uns schlecht wurde. Um 22 Uhr war Bettruhe angesagt. Mit der Zeit konnten wir alle einschlafen und ein sehr anstrengender und aufregender Tag ging zu Ende. 

 

Am nächsten Tag mussten wir um 7 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen wieder zusammengepackt und liefen ca. 1,2 km zu dem großen Landschulheimgelände, das etwas außerhalb vom Park liegt. Dort wurde uns dann erstmal das Gelände gezeigt. Unser Indianertag begann kurz darauf mit einer Tierkarawane. Wir durften Ponys und Esel putzen und dann mit einem Strick durch den Wald führen. Vor dem Mittagessen bezogen wir dann unseren neuen Schlafplatz in den "Erdhöhlen". Dort war es zwar etwas kalt und eng, aber cool. Am Nachmittag ging es mit dem Indianertag weiter. Wir durften Stirnbänder basteln und uns Indianernamen ausdenken, z.B. "Gelbe Sonne", "Listiger Jäger", "Lahme Kröte" oder "Spitzer Pfeil.". Nun konnten wir uns auch noch mit Kreide eine Kriegsbemalung zulegen. Am meisten Spaß hat uns das Pfeil-und Bogenschnitzen und -schießen gemacht. Bis 18:30 hatten wir dann noch ein bisschen Freizeit. Dabei trafen wir auf eine andere Klasse, die Ritterschwerter gebastelt hatten. Jetzt ging es ganz schön wild zu. Nach dem gemeinsamen Abendessen spielten wir im Gemeinschaftsraum mit Frau Kahlig und Peter Tischtennis, Halli Galli und hörten Lieder. Spät am Abend, als es draußen schon finster war, ging plötzlich ein Wolfsgeheul los. Alle rannten raus und heulten mit. Das war sehr laut und lustig. Die zweite Nacht war sehr kalt.

 

Freitags ging es schließlich nach dem Frühstück wieder Richtung Reichartshausen.

 

Es war eine unvergessliche Klassenfahrt, wir haben sehr viel erlebt und uns alle gut verstanden.

 

(geschrieben von: Nico, Tim und Franziska)